"Das war eine ganz tiefgreifende und tolle Erfahrung"


Ehrenamtliches Engagement Insieme Ostschweiz

Co-Leitung Ferienkurs für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung

Juli 2018
 

Als Co-Leitung hat Beatrice Bruno in der Zeit vom 14. bis zum 28 Juli 2018 an einem Ferienkurs von insieme Ostschweiz teilgenommen. Zusammen mit der Lagerleitung und den anderen Betreuungspersonen hat sie sich um das Wohlergehen der Ferienkursteilnehmerlnnen mit einer geistigen/körperlichen Behinderung gesorgt. 

Zu ihrer Funktion als Co-Leitung gehörten folgende Aufgaben: 

  • Planung und Koordination der Lageraktivitäten sowie Ausflüge 
  • Mithilfe bei der Betreuung und beim Kochen 
  • die Förderung der Teambildung und deren Solidarität 


Beatrice Bruno erfüllte alles mit grosser Sorgfalt und viel Geduld. 

Im Ferienlager zeigte sie sich stets von ihrer hilfsbereiten und verständnisvollen Seite. Dank ihres Einfühlungsvermögens wusste sie, wie man auf die individuellen Bedürfnisse der Feriengäste eingeht und konnte sie bei Kummer oder Ängsten trösten. Als „ruhiger Pol" konnte sie kleinere Unstimmigkeiten im alltäglichen Lagerleben rasch schlichten. 

Wir schätzen Beatrice Bruno als eine sehr motivierte Co-Leitung, die ihre Aufgaben kompetent und seriös ausführte und bei der Programmgestaltung aktiv mitwirkte. Aufgrund dieser Fähigkeiten gewann sie grosses Anerkennen vom Team. 

Wir danken Beatrice Bruno ganz herzlich für ihr tolles Engagement und hoffen auf weitere gemeinsame Lagereinsätze. 

 


 

OSKAR-MAUS FESTIVAL 2012

Ehrenamtliches Engagement

Festivalorganisation

MA-Einsatzplan (80 MA), Koordination Merchandising, Auf-Abbau, Gastronomie

Juni-September 2012

 

GANTERSCHWIL/FLAWIL. (Tagblatt April 2013)

Selbst Habitués staunten im letzten Sommer über die Zahl der Aktivitäten und Höhepunkte, die sich das OskarMausFestival bei seiner 9. Durchführung vorgenommen hatte. Bis dahin hatte das alternative Kulturfestival stets ein wenig im Verborgenen und nur an drei Tagen stattgefunden. Es wanderte fast jedes Jahr von einem Ort im unteren Toggenburg zum nächsten. Aussenstehende wurden meist erst nach der Durchführung auf das Festival der «Neo-Hippies» aufmerksam. Den Organisatoren ging es nie darum, sich zu verstecken, man suchte stets einen Ort in der Natur, der zur Ausrichtung des Anlasses passte. 

Das Festival benötigte weder viele Parkplätze noch eine ausgebaute Infrastruktur. Zur Wasserversorgung genügten Hydranten – und Strom war, zumindest anfänglich, kein Thema. Es gab kein Fleisch zu kaufen und keinen Alkohol. Drogen waren unerwünscht. 

Ein paar Dutzend Zuschauer 

Zuerst kamen ein paar Dutzend Zuschauer. Später ein paar hundert. Ende August letzten Jahres rechnete man auf dem Gelände bei Ganterschwil mit 5000 Besuchenden während zehn Tagen. Programmiert waren Konzerte, Kurse und Performances internationaler Künstler des Genres Weltmusik. Körperkünstler, Gaukler und Tänzer waren eingeladen, Kurse für Djembé, Didgeridoo oder Stimme standen im Programm und als Schlussakt ein Feuerspektakel bisher noch nicht gekannter Grösse. Es gab eine Marktgasse und selbstverständlich war das Zelten auf dem Gelände erwünscht. 

«Eine kleine Stadt in der man sich mit körperlicher, sozialer und geistiger Gesundheit befasst und moderne Kulturformen entwickelt, verbreitet und auslebt», lautete die Affiche. Mehrere Wochen vor dem Anlass begann durch Freiwillige der Aufbau der Bühne und des Verpflegungsstands, die – auch das war bezeichnend für das «OskarMaus» – nicht aus Eisengerüsten bestanden, sondern aus rohem Holz, das man in der Umgebung bezog. 

Dann kam der Regen 

Doch am Tag der Eröffnung kam der Regen und er blieb fast eine ganze Woche. Innert Stunden glich der ganze Platz dem, was man in früheren Jahren beim OpenAir St. Gallen erlebt hatte. Schlamm und Dreck beherrschten die Szene, obwohl sich auf dem Gelände nur ein paar hundert Menschen bewegten.